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Das Queue ...
... besteht aus Holz, (glasfaserverstärktem) Kunststoff, Aluminium oder Kohlefaser. Die Holzarten, die verwendet werden, sind unterschiedlich wie die Härtegrade, womit unterschiedliche Eigenschaften entstehen. Was hierbei besser oder schlechter ist, lässt sich nicht sagen, da es jeder Spieler individuell für sich entscheiden muss. Tatsache ist, dass sich ein weicheres Oberteil stärker durchbiegt als ein hartes. Mit einem weichen Oberteil fällt es jedoch leichter, dem Spielball Effet mitzugeben, da es wegen seiner Elastizität länger Kontakt zum Ball hat. Je besser ein Spieler ist, desto eher tendiert er zu einem härteren Holz. Das härtere Holz erlaubt wegen der geringeren Elastizität genaueres Spiel, erfordert dafür aber eine bessere Stoßtechnik, um den jeweils erforderlichen Effekt zu bewirken.
Das Gesamtgewicht des Queues ist ebenso von Bedeutung wie das Leder, das als Spitze verwendet wird (Pomeranze). Auch hier gibt es zahlreiche Varianten, die sich im Detail unterscheiden. Bei professionellen Queues wird die Pomeranze aufgeklebt, was im Vergleich zu einer aufgeschraubten Pomeranze einen besseren Kontakt ermöglicht.
Bei der Herstellung wird die Holzoberfläche des Queues abschließend mit Lack versiegelt. Dieser Schutz sollte vor dem Gebrauch im oberen Bereich abgeschliffen werden, (was mittlerweile schon in der Fabrik geschieht), weil das geschliffene Holz beim Stoßen besser über die Finger gleitet. Schleifpapiere mit Korngrößen von 700 bis 2.000 können verwendet werden, um das Holz im oberen Bereich zu polieren und von oberflächlichem Schmutz zu befreien. Allerdings wird mit jedem Poliervorgang etwas Material abgetragen. Manche Spieler bevorzugen daher eine Reinigung des Holzes mit einem mit Wasser und einem Reinigungsmittel angefeuchteten Schwamm. Nach einer solchen feuchten Reinigung (die auch umstritten ist) muss das Holz fest mit einem sauberen Stück Papier, Leder oder Stoff abgerieben werden, um das Holz wieder zu glätten und gleitfähig zu machen. Spezialpflegemittel finden sich im einschlägigen Fachhandel. Spieler, die diesen Sport regelmäßig betreiben, spielen sich mit ihrem Queue ein und kennen die Eigenschaften ihres Spielgeräts natürlich genau. Eine Umstellung auf ein neues Queue ist oft nicht einfach und dauert auch seine Zeit.
Die verschiedenen Spielarten des Billardsports erfordern auch unterschiedliche Queues. Die Queues unterscheiden sich in erster Linie durch verschiedene Pomeranzengrößen. Es gilt, das feine Spiel einer kleineren Pomeranze gegen das stoßkräftige Spiel einer breiteren Pomeranze abzuwägen.
Hilfsqueues
Aufgrund der Größe der verschiedenen Billardtische kann es vorkommen, dass der Spieler den Spielball nicht bequem anspielen kann. Für diesen Fall gibt es Hilfsqueues (manchmal auch Oma genannt) die ihm helfen den gewünschten Stoß auszuführen.Das Standardhilfsqueue hat eine X-förmige Spitze, in dessen oberen Winkel das Queue gelegt wird. Wenn jedoch vor dem Spielball noch andere Objektbälle liegen, verwendet man besser das erhöhte Hilfsqueue.
Break- und Jumpqueues
Bei so genannten Jump- bzw. Break-Queues lässt sich zusätzlich auch das unterste Teil abschrauben, um einen so genannten Jump-Shot auszuführen. In voller Länge dienen diese Queues dazu den Eröffnungsstoß (Break) auszuführen, da dies in der Regel ebenfalls ein sehr fest ausgeführter Stoß ist.
Es gibt jedoch auch spezielle Jump- und spezielle Break-Queues, welche nur zum Breaken bzw. nur zum Jumpen eingesetzt werden können.
Billardkreide
Das Leder (die Pomeranze) wird eingekreidet, damit beim Stoß eine kurze Haftung zwischen Kugel und Queue entsteht. Die Kreide wirkt quasi als Kupplung und ermöglicht damit auch das Effetspiel. Ohne Kreide würde die Spitze beim Effetspiel abrutschen. Die Kreide soll daher vor allem eine gute Haftfähigkeit aufweisen.
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